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AKTUELLES

SPD OV Mennighüffen überreicht Spende an den Lebenshof Lilly e. V.

Das 110 jährige Jubiläum ihrer Gründung feierte der OV der SPD Mennighüffen bekanntlich im November 2019
in der Aula der Berthold Brecht Gesamtschule in Mennighüffen. Bei dieser Veranstaltung erhielt der Ortsverein auch zahlreiche Spenden. Den Großteil dieser Spenden wollte der OV einem gemeinnützigen Zweck im Ortsteil zur Verfügung stellen und fand mit dem "Lebenshof Lilly e. V." am Alten Salzweg 37 in Mennighüffen ein überzeugendes und lohnenswertes Projekt. Am Samstag, den 7. März 2020 besuchte deshalb eine Gruppe von Mitgliedern und Freunden des SPD Ortsvereins den Gnadenhof und konnte sich bei einem Rundgang durch das Gebäude und dem Außengelände einen Eindruck von diesem tierfreundlichen Ort verschaffen. Angefangen hat alles mit der Eseldame Lilly. Diese hatte der Sohn Luca der Familie Bartelheimer, die diese Einrichtung mit einigen Helfern/innen betreuen, bei einem Tierhändler in nicht so gutem Betreuungszustand gesehen. Offensichtlich ging es dem Besitzer nur ums Geldverdienen und nicht so sehr um das Tierwohl. Man kaufte dem Besitzer Lilly und später auch deren Mutter nebst neuem Fohlen ab und gründeten damit quasi den Lebenshof. Da der Platz in angemieteten Räumen nicht ausreichend und qualitativ gutem Zustand war überlegte die Familie etwas Größeres zu erwerben. Fündig wurde man dann im Jahr 2014 am Alten Salzweg in Mennighüffen. Ein ehemaliger Bauernhof mit Stallungen und 2,5 Hektar Außengelände stand zum Verkauf. Hier sind nun viele Tiere mit teils schweren Schicksalen untergebracht. Von Kleintieren wie Hühner und Kaninchen, Schafen, Ziegen, Ponys bis zu französischen Poitou Großeseln und Pferden findet man hier heute über 50 Tiere in sehr sauberen und gepflegten Stallungen. Manche dieser Tiere z. B. die Esel können bei entsprechender guter Pflege bis um die vierzig Jahre alt werden. Demonstriert werden konnte auch was aus einem kleinen Ferkel einer heute gängigen Landschweinrasse, die heute üblicherweise bei einem Gewicht von ca. 90 Kilo geschlachtet werden, bei guter Pflege werden kann. Dieses Ferkel wurde von einem
kleinen Mädchen in fast nicht mehr lebensfähigen Zustand und einem Gewicht von ca. 2 Kilo abgegeben. Heute ist daraus nach ca. 2 ½ Jahren ein stattliches Schwein mit einem Gewicht von über 250 Kilo. geworden.
Da der Lebenshof Lilly nur von Spenden und ehrenamtlichem Engagement insbesondere der Familie Bartelheimer
existiert, wurde die Spende des OV in Höhe von 400,00 Euro natürlich gerne angenommen.

Das Foto zeigt die Vorstandsmitglieder Christian Antl, Karl-Heinz Bernsmeier und Oliver Kleimeier bei der Spendenübergabe an die Familie Bartelheimer.


Jahreshauptversammlung der SPD Mennighüffen

"Die SPD ist die gestaltende Kraft in Löhne und im Kreis Herford," so Christian Antl, Vorsitzender der SPD Mennighüffen. "Der Wähler hat uns bei der letzten Kommunalwahl diesen Auftrag gegeben und wir streben diesen Auftrag bei der Kommunalwahl in diesem Jahr wieder an."

Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Mennighüffen wählten die Mitglieder den Vorstand für weitere zwei Jahre.

Vorstand und Gast bei der SPD Mennighüffen von links Vorsitzender Christian Antl, Matthias Döding, Landrat Jürgen Müller, Oliver Kleimeier, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm, Alexandra Dreyer, Kerstin Hamel, Karl-Heinz Bernsmeier, Heinz Keil

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Spendenübergabe des SPD Ortsverein Mennighüffen an die AWO- Kita in Mennighüffen-Ost
Auch 2019 hat sich der SPD Ortsverein Mennighüffen wieder am Weihnachtsmarkt an der Mennighüffener Kirche beteiligt. Viele Menschen ließen sich, fast schon traditionell einen Besuch dieses stimmungsvollen Weihnachtsmarktes nicht entgehen. Die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer der SPD hatten deshalb auch gut zu tun mit dem Ausschank von heißen Getränken und dem Verkauf von Schmalzbroten. Somit war die Beteiligung auch in diesem Jahr wieder erfolgreich.
Von dem Reinerlös konnte jetzt ein Betrag von 500,00 Euro an die AWO Kita in Mennighüffen -Ost gespendet werden. Das Foto entstand anlässlich der Geldübergabe durch den Vorsitzenden des SPD Ortsvereines Mennighüffen Christian Antl und dem Kassierer Karl-Heinz Bernsmeier an die Kita der AWO. Die kommissarische Leiterin der Einrichtung Frau Jessen war sehr erfreut über die großzügige Spende. Sie kenne solche Unterstützung aus anderen AWO Kitas, in denen Sie bisher gearbeitet habe z.B. in Bad Oeynhausen und Bielefeld, nicht.
Die Spendenmittel der SPD aus 2018 wurden in neue Tische und Bänke für den Außenbereich investiert. Auf dem Foto sitzen Kinder aus verschiedenen Gruppen der Kita in dieser Sitzgruppe, die ansonsten von ihnen gerne für diverse Spiele genutzt wird.
Die neuen Spendenmittel will die Kita in eine neue Sicherheitsausrüstung für die Kinder investieren. Frau Jessen erläutert dazu, dass nur ein Teil der Kinder über eigene Warnwesten verfüge. Bei Ausflügen z. B. ins Theater oder Spaziergängen in die nähere örtliche Umgebung und bei Laternenumzügen sei es aber ratsam alle Kinder mit entsprechenden Warnwesten auszustatten. Deshalb soll künftig für jedes Kind eine entsprechende Warnweste zur Verfügung stehen.
Zur Situation der AWO Kita erläutert Frau Jessen, dass leider auch in diesem Jahr nicht alle gewünschten Anmeldungen berücksichtigt werden können. Insbesondere im Bereich der unter zweijährigen Kinder bestehe ein großer Bedarf - der in Löhne nur schwerlich zu decken sei. Auch in den anderen Kitas in Löhne gibt es nicht genug Plätze und selbst die Angebote an Tagesmüttern reichten nicht aus.
Erfreut berichtet Frau Jessen, dass die Re-zertifizierung der Kita im Juli 2019 wieder erfolgreich absolviert wurde, heißt der Betrieb als Familientageseinrichtung kann in bewährter Form weitergeführt werden. Dazu wäre wünschenswert, dass die Eltern die vielfältigen Angebote wie Eltern Cafe, Vortragsveranstaltungen, Gesundheitsangebote mit Kindern usw. noch intensiver in Anspruch nehmen. Die entsprechenden Angebote können auch im Internet unter AWO-Kitas-OWL.de dann unter der entsprechenden örtlichen Kita, aufgerufen werden.
Auch die Nachwuchsförderung wird in der AWO Kita sehr ernst genommen. Es werden zur Zeit drei Praktikantinnen eingesetzt und in diesem Jahr wird ein 3. AZUBI eingestellt. Besonderer Augenmerk wird bei den Praktikanten/innen darauf gelegt, dass sie an alle Aufgaben die in der Kita notwendig sind, herangeführt werden.


Foto von der Spendenübergabe: SPD Mennighüffen


SPD möchte das Raps erhalten
Die Mennighüffener Sozialdemokraten sehen die Schließung in Besebruch kritisch.
NW-Bericht vom 17.01.2020 lesen


SPD Mennighüffen schlägt ihre Kandidaten zur Kommunalwahl im nächsten Jahr vor

Für seine fünf Stadtratswahlkreise und den Kreistagswahlkreis schlägt die SPD Mennighüflesenfen ihre Kandidatinnen und Kandidaten vor. Einstimmung votierte die Monatsversammlung des SPD Ortsvereins Mennighüffen für die Personalvorschläge zur Kommunalwahl am 13. September 2020.
"Wir haben den Willen, alle Wahlkreise in Mennighüffen wieder direkt zu gewinnen!", so berichtet Christian Antl. Dies ist der SPD Mennighüffen bei der letzten Kommunalwahl gelungen und ist auch wieder der Anspruch. Durch eine kontinuierliche politische Arbeit im Stadtteil und eine Verankerung vor Ort soll dies trotz aller politischen Großwetterlagen gelingen.
Für den Wahlkreis 1 in Halstern schlägt die SPD Wolfgang Böhm vor. Wolfgang Böhm ist über viele Jahre Fraktionsvorsitzender der SPD im Löhner Stadtrat. Ebenfalls ist er Vorsitzender des Schulausschusses der Stadt.
Für den Wahlkreis 2 Besebruch wird Monika Finke erneut aufgestellt. Monika Finke ist Sprecherin im Jugendhilfeausschuss.
Für den Wahlkreis 3 Ostscheid wird Marion Schröder als engagierte Naturschützerin vorgeschlagen.
Für den Wahlkreis 4 Mennighüffen wird Oliver Kleimeier nominiert. Oliver Kleimeier tritt zum ersten Male für den Stadtrat an. Über viele Jahre ist er schon Sachkundiger Bürger der Stadt.
Für den Wahlkreis 5 Westscheid kandidiert wieder Frank Bemmann.
Für das Kreistagsmandat in Mennighüffen schlägt der Ortsverein erneut Christian Antl vor. Christian Antl ist im Kreistag Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Planung und er vertritt auch den Kreis Herford im Regionalrat in Detmold.
Nicht mehr antreten wird aus Altersgründen Werner Kubin. Werner Kubin bleibt dem Stadtteil in seiner Funktion als Vereinsringvorsitzender in Mennighüffen erhalten. Ein bekanntes Gesicht im Stadtteil verlässt zumindest die politische Bühne.
Als Direktvertreter, sogenannte Huckepackkandidaten, wurden Yannik Böhm, David Schütte, Alexandra Dreyer, Luca Bartelheimer und Andreas Franke vorgeschlagen. Mit diesen Vorschlägen will der Ortsverein ein Zeichen Richtung jüngere Kandidaten für die Zukunft setzen. Und diese Jungpolitiker stehen bereit für neue Aufgaben und werden spätestens zur neuen Legislatur 2025 einen guten personellen Übergang schaffen. Als Sachkundige Bürger sollen sie kommunalpolitische Erfahrungen sammeln. Bei allem gilt: Alle Funktionsträger verstehen sich als ein Team, Mennighüffener Sozialdemokraten eben.



Aktiv für Mennighüffen: von links Monika Finke (Wahlkreis 2), Chrstian Antl (Kreistag), Oliver Kleimeier (Wahlkreis 4), Marion Schröder (Wahlkreis e), Alexandra Dreyer (Sachkundige Bürgerin), Wolfgang Böhm (Wahlkreis 1und Fraktionsvorsitzender), Werner Kubin (scheidet aus dem Rat aus, Vereinsringvorsitzender), Frank Bemmann (Wahlkreis 5)


Westfalenblatt vom 11.11.2019

Rückblick auf politisch bewegte Jahre
SPD-Ortsverein Mennighüffen feiert 110. Geburtstag - stärkster im Kreis Herford


Bericht hier lesen

Das „rote Wunder“ von Mennighüffen
SPD: In Löhnes zweitgrößtem Ortsteil feierten Sozialdemokraten den 110. Geburtstag des Ortsvereins
mit einer kurzweiligen Veranstaltung und heftiger Kritik an der Großen Koalition

49 Fotos auf Facebook ansehen

Bericht der NW vom 12.11.2019 zur 110 Jahrfeier hier lesen


SPD-Ortsverein Mennighüffen möchte alternative Fahrradrouten in der Stadt Löhne

Der SPD-Ortsverein Mennighüffen möchte, dass entlang der Hauptverkehrsachsen in der Stadt Löhne alternative Fahrradrouten entwickelt werden. Dazu hat der Ortsverein mit einem Arbeitskreis Routen im eigenen Stadtteil abgefahren, Überlegungen angestellt und Gespräche geführt. Als Vorbild für Alternativrouten kann die schon gebaute östliche Parallelroute an der Lübbecker Straße dienen.
Für die Lübbecker Straße soll zur weiteren Erschließung für den Radverkehr eine westliche Parallelroute konzipiert und ertüchtigt werden.
Für die Werster Straße wird ebenfalls eine Parallelroute konzipiert und ertüchtigt. Dies hat noch einmal eine besonders Wichtigkeit, da bei den anstehenden Baumaßnahmen auf der Werster Straße, der Radverkehr sicher und zügig geführt werden kann. Bei der Planung des Kreisverkehres Werster Straße/Bergkirchner Straße ist der Radverkehr verstärkt zu berücksichtigen.
Der Sprecher der Arbeitsgrupe, Oliver Kleimeier, stellt fest: "Die Parallelrouten sollen eine wichtige Zubringerfunktion zu den überörtlichen Verkehrsplanungen für den Radverkehr bekommen. Mögliche Anbindungen an den geplanten Radschnellweg sind zu berücksichtigen. Auf eine Erschließung der Ortskerne mit ihren Versorgungsangeboten, wie z.B. des Mennighüffener Einkaufszentrums, ist besonderer Wert zu legen."
Im Rahmen des Klimaschutzes haben Alternativen zum Auto eine wichtige Funktion. Die Förderung des Radverkehrs fällt hierbei eine wichtige Aufgabe zu. Die Entlastung der Straßen ist für mehr Lebensqualität ebenfalls sehr bedeutsam. Durch attraktive Angebote kann der Umstieg aufs Fahrrad gefördert werden. Diese Maßnahmen sollen einen wichtigen Beitrag bei schneller Umsetzbarkeit und überschaubaren Mitteleinsatz bringen. Die Parallelrouten sollen sowohl die gefahrlose Umfahrung der für Radfahrer oft problematischen Hauptverkehrsstraßen, als auch die Erschließung der Ortskerne in Mennighüffen und Ostscheid mit ihren Nahversorgungsangeboten ermöglichen. Alternativrouten sind auch für das gesamte Stadtgebiet eine gute, alternative Lösung.
Die fundierte Idee wird als Antrag in die Gremien der SPD eingebracht.


Machten sich Gedanken über den Fahrradverkehr (v.l.) Heinz Keil, Oliver Kleimeier,
Wolfgang Böhm, Marion Schröder, Christian Antl, Anna Antl, Frank Bemmann.

Bericht NW vom 1.11.2019 hier lesen



NW vom 17.09.2019


 

NW vom13.09.2019

 


110 Jahre SPD Mennighüffen. Vereinsring veröffentlicht das Programm für das 2. Halbjahr 2019
NW Presseartikel vom 23.08.2019 lesen


Auf der Monatsversammlung der SPD Mennighüffen informierte Anke Unger über die Arbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes und diskutierte über das Verhältnis von SPD und DGB.

. "Bei Forderungen der Gewerkschaften für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an die Politik ist für uns die SPD der Ansprechpartner", so berichtet Anke Unger, Vorsitzende des DGB in Ostwestfalen-Lippe. Auf der Monatsversammlung der SPD Mennighüffen informierte Anke Unger über die Arbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes und diskutierte über das Verhältnis von SPD und DGB.
"Vati gehört Samstag mir", war eine der zentralen Forderungen der Gewerkschaften in den fünfziger Jahren. Starke Gewerkschaften konnten diese Forderung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchsetzen. Politische Rückendeckung gab es damals selbstverständlich durch die Sozialdemokraten. Die Arbeitsbedingungen zu verbessern ist weiterhin Auftrag und Ziel der Gewerkschaften. Dies umfasst heute neben der Erhöhung der Tariflöhne auch Arbeitszeitverkürzungen, mehr Urlaubstage und eine bessere Vereinbarung von Beruf, Familie oder auch Pflegesituationen. Wahlmöglichkeiten ob mehr Urlaubstage oder eine Entgelderhöhung, können heutzutage Ergebnisse von Tarifverhandlungen sein.
Einen gewerkschaftlichen Erfolg sieht Anke Unger in der Einführung des Mindestlohnes. Dies hat die SPD dann politisch umgesetzt. Keines der negativen Horrorszenarien, mit denen gedroht wurde, ist eingetreten. Aber der Mindestlohn ist noch zu gering, bei 12 Euro sehen die Gewerkschaften einen Lohn der armutfest ist. Auch müssen die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker durch Kontrollen geschützt werden. Leiharbeit und Überstunden dürfen nicht die Regel in bestimmten Bereichen werden. Die Aufgabe hat hierbei der Zoll, dort fehlt aber Personal. "Wir brauchen auch eine vernünftige personelle Ausstattung in den öffentlichen Bereichen," fordert Wolfgang Böhm, SPD Fraktionsvorsitzender im Stadtrat.
Politisch fordert der DGB eine auskömmliche Altersrente für Beschäftigte. Das Rentenniveau ist in Deutschland zu gering, vor allem die künftigen Rentnergenerationen werden hier große Probleme haben. Beim Thema Rente tut die SPD sehr viel. Arbeitsminister Hubertus Heil hat hier einen sehr guten Gesetzesentwurf eingebracht. In diesem Bereich ist eine Partnerschaft von Gewerkschaften und Sozialdemokraten zu sehen.
Das Vertrauen zwischen Gewerkschaften und SPD muss an anderer Stelle wieder gefestigt werden. Durch die Hartz-Reformen ist Vertrauen verspielt worden. Es braucht wieder einen stärkeren Schutz vor dem sozialen Abstieg. Dies kann durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Berufsunfähigkeit passieren. Dieses sieht SPD Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl genau so: "Es kann nicht sein, dass jemand der jahrzehntelang gearbeitet hat, auf das gleiche Niveau gestellt wird, wie jemand, der nie gearbeitet hat."
"Was ist Arbeitszeit und wird von Beschäftigten so gesehen?" formuliert Anke Unger. Bei Dienstleistungen und Homeoffice ist dies manchmal nicht ganz klar. Zu Hause werden noch Emails beantwortet oder das Geschäft muss noch ausgefegt werden. Hier wollen die Gewerkschaften Klarheit und den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Hierzu hat der europäische Gerichtshof ein Urteil gefällt. Auch spielt in manchen Branchen die Tarifflucht eine starke Rolle. Hier sind zukünftig Aufgaben für die Gewerkschaften zu erledigen.
"Wir in der SPD in Mennighüffen sehen uns ganz klar in der Linie der Gewerkschaften", so Christian Antl.


Diskussionsfreudige Vorstandsmitglieder und die DGB-Vorsitzende Anke Unger: von links Werner Kubin , Marion Schröder, Wolfgang Böhm, Oliver Kleimeier, Anke Unger, Karl-Heinz Bernsmeier, Christian Antl
Bericht NW vom 28.06.2019 hier lesen



SPD Mennighüffen - AWO Kita sagt Danke

Die AWO Kindertagesstätte vertreten durch Frau Jessen und
Frau Meischel bedanken sich für die Spende über 500.-€. Der Erlös des SPD-Standes auf dem letzten Adventsmarkt hat diese Spende ermöglicht.
Frau Jessen und Frau Meischel stellten die Konzeption und Arbeit der AWO Kindertagesstätte Mennighüffen vor.
- Seit 25 Jahren aktiv, auch als zertifiziertes Familienzentrum.
- Naturnahes Außengelände
- Konfessionell ungebunden
- ganzjährig geöffnet
- gute Ausstattung
Die Zusammenarbeit mit dem ev. Kindergarten und der Grundschule gestaltet sich gut.
Die AWO arbeitet mit weiteren verschiedenen Kooperationspartnern zusammen:
- Stadt Löhne, Jugendamt, Gesundheitsamt, VHS Löhne, um nur einige zu nennen.
Des weiteren gibt es übergreifende Kooperationen (alle Kitas der Stadt Löhne)
Innerhalb der AWO-Kitas gibt es noch eigene Gesprächsrunden
Inhaltliche Schwerpunkte werden auf Gesundheit und Ernährung gelegt:
Es wird täglich frisch gekocht mit täglich 80 Essenskinder (davon 24 unter 3 Jahren)
In der anschließenden Diskussion wurden Punkte wie Inklusion, Angebote an Eltern bei Sprachproblemen und Umgang mit Impfungen angesprochen.
Welche Wünsche gibt es, die die Politik erfüllen sollte?
Eine Personalaufstockung ist wichtig, um die Betreuung der Kinder zu verbessern und die Belastung der MitarbeiterInnen zu senken.

v.l.: C.Antl, Frau Meischel, Frau Jessen, M.Schröder, W.Böhm, M.Finke, F.Bemmann, W.Kubin
NW-Bericht vom 12.06.2019 hier lesen


Ortsverein Mennighüffen für eine verkehrliche Änderung an der Kreuzung Werster Straße

Seit mehr als 20 Jahren kämpft der Ortsverein Mennighüffen für eine verkehrliche Änderung an der Kreuzung Werster Straße/ Zeißstraße/ Bergkirchner Straße. Besonders zu den Spitzenzeiten staut sich der Verkehr in mehreren Richtungen massiv auf, für schwache Verkehrsteilnehmer ist das Befahren der Kreuzung höchst problemtisch, ein Queren für Fußgänger ist fast unmöglich. Schon das Planungsbüro Retzko & Topp hatte in den 90er Jahren erhebliche Verkehrsmengen gemessen.
Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm hat aus seinen Unterlagen den ersten Antrag des Mennighüffener Ortsvereins dazu gefunden, unterschrieben vom damaligen Vorsitzenden Werner Hamel: "Am 10.1.2996 wurde die Fraktion durch den damaligen Vorsitzenden gebeten, sich hier einzubringen. Doch dieses Mal was es die Kreispolizeibehörde, die etwas gegen eine verkehrliche Änderung hatte." Der Verkehr hat nun explosiv zugenommen, es ist unverständlich für die Mennighüffener, die zum Ortstermin auch den Bauausschussvorsitzenden Günter Willig und den Planungsausschussvorsitzenden Heinz Dahlmeier geladen hatten, dass in Bad Oeynhausen - Werste ein Kreisel problemlos installiert wurde, bei ganz anderen, nicht so prekären verkehrlichen Verhältnissen.

"Wir müssen die Chance der Straßenerneuerung Werster Straße nutzen und unser Anliegen noch einmal deutlich bekräftigen, besonders im Sinne der schwachen Verkehrsteilnehmer.", so Christian Antl, Ortvereinsvorsitzender.
Die Kreuzung ist nicht Ampel geregelt, es wäre aber auch bei Beampelung die Anbindung der Zeißstraße schwer zu realisieren. Die Zeißstraße hat zunehmend an Bedeutung für Anlieger und Wirtschaftsverkehre bekommen, das Ein- und Ausbiegen zu Spitzenzeiten bringt große Probleme. Zudem gibt es keine Abbiegespuren, der enorme Verkehr muss es irgendwie regeln, produziert gefährliche Situationen im Minutentakt. Selbst bei dem kurzen Besuch der Mennighüffener bekräftigte der erfahrene Kommunalpolitiker Walter Nesenhöner die Gefahrenmomente: "Hier möchte ich nicht dem Fahrrad fahren!"


Jahreshauptversammlung beim SPD Ortsverein Mennighüffen

Jahreshauptversammlung beim SPD Ortsverein Mennighüffen bedeutet bei seiner Größe nicht nur Rechenschaft über ein ganzes Jahr sondern auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft.
Christian Antl, Vorsitzender des Ortsverein, konnte in seinem Geschäftsbericht
von vielen Aktivitäten und angepackten Themen des größten Ortsvereins im Kreis Herford in 2018 berichten.
So wurde engagiert Stellung zum ausgehandelten Koalitionsvertrag genommen, packte man auch das Thema Umgang mit Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit an wie auch Entwicklungen im ÖPNV und Verkehrsverbund. Straßenbauprogramme wie der Radverkehr in Mennighüffen waren stark diskutiert. Gast waren im OV auch Landrat Jürgen Müller und MdB Stefan Schwartze, der aufschlussreich zur Bundespolitik referierte.
Die aktive Beteiligung des Ortsvereins an der 1. Mai Veranstaltung, dem Oktoberfest und dem Stand auf dem Mennighüffener Adventsmarkt blieben nicht unerwähnt.
Das politische Referat hielt der Stellvertretende Landrat Hartmut Golücke, der sich im Schwerpunkt der Kreispolitik widmete: " Der Kreis ist Dienstleister für die Gemeinden für Aufgaben, die sie selbst nicht organisieren können - Gesundheitspolitik, Berufskollegs, Feuerwehr, Leitstelle, etc. - Die Gelder dafür holt sich der Kreis von den Kommunen. Die Umlage für 2019/2020 konnte erfreulicherweise gesenkt werden. Schon in 2018 konnte 1 Million € an die Kommunen zurückgegeben werden."
Für die Zukunft liegen im Kreis die Schwerpunkte der politischen Arbeit bei
" der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum
" Erhalt und Ausbau der Kliniken im Kreis Herford, auch in Zusammenarbeit mit Universitätsklinikum
" Die Förderung von Medizinischen Versorgungszentren in den Kommunen
" Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen, hier ist die Situation ziemlich kritisch zu sehen.
"Ziel unserer Kreispolitik muss es sein, möglichst viele Kliniken im öffentlichen Sektor zu behalten und zu unterstützen.", so der Referent. Verständlich, dass sich eine rege Diskussion anschloss.
Bei den Ehrungen stellte Hartmut Golücke die Verbundenheit und die Treue zur Partei jedes zu ehrenden Mitglieds heraus: "Sozialdemokratische Politik und Ziele hatten die Partei in der Vergangenheit erfolgreich gemacht. Ihr habt daran maßgeblich mitgewirkt.
Ein Appell sei an die jungen Leute gerichtet: Arbeitet mit an einer sozialen Kraft, die die SPD wieder darstellen muss und soll."

Geehrt wurden für 50 Jahre : Ursula Deppe, Arno Janitschke
für 40 Jahre : Klaus Werner Steinkühler
für 25 Jahre: Christian Antl, Heinz Keil, Oliver Kleimeier, Matthias Döding, Andreas Franke

NW-Bericht vom 20.02.2019 lesen


Spende vom SPD Ortsverein Mennighüffen für die AWO- Kita in Mennighüffen-Ost

Trotz des nicht ganz so winterlichen Wetters und des teilweise verregneten Sonnntags, war der Weihnachtsmarkt 2018 an der Mennighüffener Kirche für die SPD wieder ein guter Erfolg. Viele Menschen ließen sich, fast schon traditionell einen Besuch dieses stimmungsvollen Weihnachtsmarktes nicht entgehen. Die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer der SPD hatten deshalb auch gut zu tun mit dem Ausschank von heißen Getränken und dem Verkauf der beliebten Schmalzbrote. Den erzielten Überschuss stellt nun der SPD Ortsverein wieder der AWO Kita an der Siemshofer Kirchstraße zur Verfügung. Diesmal konnten 500 Euro an die stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte Frau Meischl übergeben werden. Auch konnte uns die Gruppenleiterin Frau Vince die neue Gruppenanlage vorführen. 20 Kinder sind in dem Ende 2018 eröffneten neuen Gruppengebäude untergebracht und freuen sich über die hellen, gemütlich eingerichteten Räume. Das Foto entstand bei der Geldübergabe an die Kita und zeigt Frau Meischl von der Kita, einige Kinder der Seesterngruppe sowie den Vorsitzenden des SPD OV Mennighüffen Christian Antl und den Kassenwart Karl-Heinz Bernsmeier.
Die Spendengelder sollen laut Frau Meischl für die Anschaffung eines Matschtisches verwendet werden. Sand und Wasser sind an den wärmeren Tagen des Jahres für die Kinder immer sehr beliebte Spielelemente.

Spendengelder verwendet die Kita aber auch gerne für besondere Angebote des Familienzentrums wie z.B. die Spielgruppe für Kinder ohne Kindergartenplatz oder für die Durchführung des Eltern Cafe`s. Stolz konnte auch die im vergangenen Jahr neu angeschaffte Küche mit modernsten Kochgeräten präsentiert werden. Diese war sehr notwendig und wird emsig genutzt. Täglich werden dort Essen für ca. 70 Kinder frisch zubereitet. Für die entsprechenden Arbeiten wird übrigens noch eine Hilfskraft in Teilzeit gesucht. Interessierte dürfen sich gerne an die Einrichtungsleitung wenden.
Frau Meischl berichtete auch bei der Gelegenheit über die aktuelle Situation in der Kindertagesstätte. Demnach ist die Warteliste für Kinder die einen Platz in der Kindertagesstätte benötigen trotz der neu eingerichteten Gruppe immer noch ziemlich lang. Auf Grund der inzwischen neu bebauten oder noch im Bau befindlichen Wohngebiete suchen etliche im Bereich Ostscheid und Besebruch wohnende Familien nach entsprechenden Betreuungsplätzen für ihre Kinder. Eine Entspannung ist vorerst leider nicht absehbar.


Wolfgang Bölling, Mitglied im Regionalrat Detmold und Vorsitzender der Verkehrskommission, referierte am 9.11.2018 im Ortsverein

Bemerkenswertes gab es für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mennighüffen zu hören, als Wolfgang Bölling, Mitglied im Regionalrat Detmold und Vorsitzender der Verkehrskommission, referierte. Er berichtete über anstehende Verkehrsprojekte, Sanierungen und Verfahren, darunter auch der Kreisel in Löhne-Ort. Jedoch musste er feststellen, dass die Möglichkeiten des Regionalrates endlich sind. "Lediglich zwei bis drei Projekte können wir pro Jahr angehen, bei unseren Möglichkeiten bräuchten wir 65 Jahre, um allein die aktuelle Liste abzuarbeiten!", so Bölling. Das sei inakzeptabel. De OV reagierte und beschloss, dass die Ausstattung der Fördermittel für die Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen bezüglich der Ausbauproprogramme für Landesstraßen und den kommunalen Straßenbau in OWL, über die der Regionalrat Detmold zu entscheiden hat, deutlich auf mindestens 15 Millionen  uro jährlich zu erhöhen sind: "Wir fordern die SPD Landtagsabgeordneten/innen auf, sich auf allen Ebenen des Landes für den Antrag einzusetzen."

Diskutierten mit den Mitgliedern über Verkehrspolitik: von links Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Oliver Kleimeier, Referent Wolfgang Bölling, Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl und Ratsfrau Monika Finke.


Sieghart Kröger, SPD - Mitglied des Kreistages und Mitglied des Verkehrsverbundes OWL (VWOWL), sowie Kai Schulte, stellvertretender Geschäftsführer VVOWL am 12.10.2018 zu Gast im SPD-Ortsverein Mennighüffen

"Schienengebundener Personennahverkehr", dieser sperrige Begriff beschäftigte den SPD-Ortsverein Mennighüffen. Doch trocken war das Thema ganz und gar nicht, dafür sorgten Sieghart Kröger, SPD - Mitglied des Kreistages und Mitglied des Verkehrsverbundes OWL (VWOWL), sowie Kai Schulte, stellvertretender Geschäftsführer VVOWL.
Sieghart Kröger stellte die umfangreichen Aufgaben vor, die der Verbund, der immerhin mit den Kreisen Lippe, Herford, Minden-Lübbecke, Gütersloh und der Stadt Bielefeld rund 1,6 Millionen Menschen versorgt, davon in heimischen Kreis allein rund 250 000 Einwohner.
"Ostwestfalen-Lippe zählt zu den wirtschaftsstärksten Standorten in Deutschland. Zugleich ist die Urlaubsregion Teutoburger Wald das Reiseziel Nummer eins in Nordrhein-Westfalen. Ziel des VVOWL ist es, für diese Region und ihre Menschen einen attraktiven und leistungsstarken Nahverkehr zu schaffen.", so Kröger weiter.
Dafür ständen auch Mittel für verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. "Wir bearbeiten ein umfangreiches Paket, darunter Weiterentwicklung des Schienenpersonennahverkehrs in der Region, Bündelung und Vertretung regionaler Interessen im NWL und gegenüber Bund, Land, Nachbarverbünden und Verkehrsunternehmen, Ausbau der Schieneninfrastruktur, Fortentwicklung des im Verbandsgebiet geltenden Gemeinschaftstarifs (aktuell "Der Sechser", zukünftig "WestfalenTarif"), Beratung der Kreise, Städte und Gemeinden sowie der Verkehrsunternehmen.", so vermittelte Kai Schulte das Arbeitspaket. "Kommunen sollten von unseren Fördermöglichkeiten, beispielsweise für Mobilstadtionen, Gebrauch machen!"
Da der Verbund Mitwirkung an allen wesentlichen Entscheidungen hat, ist die Kooperation mit den Kommunen notwendig:"Das läuft auch mit der Stadt Löhne gut!"
Einen besonderen Blick wendete Schulte noch auf die neuste Maßnahme in Löhne: "Der RRX mit der Strecke Nummer 6 wird Realität, wird jetzt ausgeschrieben und soll bereits Ende 2019 in Betrieb sein!", für ihn ein starkes Signal auch an die Region, bedeutet das nicht nur eine enorme Investition sondern für den Bahnhof Löhne ein ungeheures Entwicklungspotential. Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm sah denn hier auch förmlich eine Aufforderung an die Stadt und alle Beteiligten, die Situation auch im eigentlichen Bahnhof zu verändern, zu verbessern.
Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl bekam auch Auskunft zur Ausgestaltung der Tunnelanlage, so wird eine Erneuerung Boden- und Deckenbelages geplant, neue Wandverkleidungen und Leitstreifen für Blinde sind ausgeschrieben. Die Kommunalpolitiker erhielten auch noch den Rat: "Wenn sie Ausgestaltungsplanungen haben, wenden sie sich rechtzeitig an die Bahn, noch sind die Leitungen nicht verlegt!", einleuchtend aber wichtig.
Rundherum sieht der Ortsverein den Schienennahverkehr in einem anderen Licht, zumal besonders Kai Schulte es nicht versäumte, deutlich zu machen, welche tiefgreifenden Einflüsse jegliche Änderung auf die Regionalpläne hat: "Eine neue Schnellverbindung, wie momentan in der Landespolitik diskutiert, ist nicht mal eben durchgetaktet!"

Viel Interesse beim schienengebundenen Verkehr: SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm (v.l.), die Referenten Kai Schulte und Sieghart Kröger, Marion Schröder (Ratsfrau), Oliver Kleimeier (2. OV-Vorsitzender), Christian Antl (OV-Vorsitzender), Monika Finke (Ratsfrau) und Werner Kubin (Ratsherr)
NW-Bericht vom 20.10.2018 lesen


SPD Mennighüffen zum Thema "Digitalisierung in Unternehmen und Arbeitswelt"

Löhne Mennighüffen. Das Thema ist wichttiger denn je und dringt bis in den letzten Winkel des Lebens." Digitalisierung, Industrie 4.0, Vernetzung, E-commerce, alles Stichworte, die Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft beschreiben und zuweilen zu Streit über die weitere Entwicklung führen!", so Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl.
Für mehr Klarheit im SPD Ortsverein Mennighüffen sorgte Andreas Franke
(Geschäftsführender Gesellschafter der Franke Mobilfunk GmbH & Co. KG), in seinem Vortrag, dem sich eine rege Diskussion anschloss.
Digitalisierung beschreibt das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate, Speicherung und Weiterverarbeitung. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Weiterverarbeitung der Daten, geringerer Platzbedarf z.B. von Archiven und geringere Fehlerhäufigkeit bei Übermittlungssystemen, um nur wenige zu nennen.
Die Veränderungen hin zur digitalen Gesellschaft (digitale Revolution) beinhalten Eingriffe in Wirtschaft, Arbeitswelt, Öffentlichkeit und Privatleben, in extrem hoher Geschwindigkeit. Das konnte der Referent immer wieder an Beispielen belegen.
Neue Medien wie soziale Netzwerke verändern unser Kommunikationsverhalten. Ständige Erreichbarkeit und schnelles Antwortverhalten wird erwartet. Die "Informationsfreiheit" wird durch "Fake-News" zusehends in Frage gestellt.
Die Sprachkultur verändert sich:
- durch häufigere Nutzung von Abkürzungen,
- "eindeutschen" von englischen Begriffen,
- "Sprechen" in Bildern (Emoticons).
Die Arbeitswelt hat und wird mit den größten Veränderungen zu kämpfen haben. Einerseits schreitet die Arbeitsverdichtung mit ihren negativen Auswirkungen wie deutlicher Anstieg der Stresserkrankungen voran. In vielen Unternehmen wird immer noch die ständige Erreichbarkeit (24 Std. an 7 Tagen die Woche) zumindest stillschweigend erwartet. Vereinzelt gehen Unternehmen (z.B. Volkswagen) dazu über, die Email-Konten außerhalb der Arbeitszeiten zu deaktivieren.
Die größte Gefahr für Arbeitnehmer liegt in der Verlagerung von Arbeitsplätzen. Computerarbeitsplätze müssen schon längst nicht mehr in der Firma stehen - bei gesichertem Internetzugang kann das auch irgendwo auf der Welt sein.
Die Digitalisierung drängt in viele weitere Einsatzbereiche vor:
- Mit Drohnen: bei Feuerwehr, Polizei, Landwirtschaft, und weitere
- 3D-Drucker: Ersatzteile und individualisierte Produkte, in der Medizin
- Virtuelle Realität: In der Medizin, Maschinenbau und technische Entwicklungen
- Einsatz von Sprachsteuerung und Spracherkennung im Auto, in Konferenz- und Diktiersystemen, im Pflegebereich
- Assistenzsysteme im Auto
In der Digitalisierung liegen große Chancen, für Wirtschaft und Gesellschaft. "Aber es gibt auch Risiken!", so andreas Franke: "Die Menschen müssen im Veränderungsprozess nicht nur "mitgenommen" sondern beteiligt werden!"
Spannend war auch den Blick in das Unternehmen Franke, der rund ein Dutzend Beschäftigte hat und in vielen Zubehörsektoren auch mit eigenen Produkten unterwegs ist. Er "tummelt" sich als Händler auch auf den großen Verkaufsplattformen, sehr erfolgreich.
Doch besonders erfreute Andreas Franke die Sozialdemokraten damit, dass seine Firma demnächst komplett nach Löhne in eine neue Halle umzieht, mit Erweiterungsmöglichkeiten.
"Andreas Franke bildet in seinem Unternehmen aus und zahlt in Zukunft seine Gewerbesteuer in Löhne! Was wünscht man sich von einem Unternehmen mehr?", Fraktionsvorsitzende Wolfgang Böhm brachte es auf den Punkt.


Diskutierten rege mit: von links Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm,
Referent Andreas Franke, Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl und Ratsmitglied Frank Bemmann

NW-Bericht vom 29.09.2018 hierzu lesen


Stefan Schwartze stellt sich in Mennighüffen der Ortsvereinsbasis

Wenn Stefan Schwartze kommt, dann interessiert das viele Mitglieder des Ortsvereins Mennighüffen der SPD. Der Bundestagsabgeordnete und Kreisverbandsvorsitzende stellte die Probleme aus Berlin vor, haderte, aber machte auch Mut. Für ihn ist die versprochene Erneuerung der SPD auf dem Weg, die Sozialdemokraten wenden sich verstärkt wieder den sozialen Problemen zu. Es zeichnet ihn besonders aus, dass er keiner noch so schwierigen Frage auswich.

von links: Wolfgang Böhm, Stefan Schwartze, Christian Antl


Gesundheitsversorgung ist zentral notwendig"
Landrat zu Gast bei SPD-Ortverein Mennighüffen - Christian Antl als Vorsitzender im Amt bestätigt

Presseartikel WB vom 13.02.2018 hier lesen

Presseartikel NW vom 24.02.2018 hier lesen


Am 12.01.2018 hat der SPD Ortsverein Mennighüffen seine Monatsversammlung durchgeführt.
Das Ergebnispapier der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD war Grundlage der anstehenden Diskussion.


Die Mitglieder standen den Ergebnissen überwiegend kritisch gegenüber und vermissten grundlegende Kernforderungen sozialdemokratischer Politik.
Sofern Verhandlungen zur Bildung einer Großen Koalition aufgenommen werden, wird seitens des Ortsvereins Mennighüffen erwartet, dass
- die gerechtere Verteilung von Wohlstand und Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg und sozialem Leben dieses Landes der zentrale Aspekt einer zukünftigen Regierungsarbeit sein muss.

- in der Steuerpolitik der seit Jahren bestehenden Umverteilung von unten nach oben Einhalt geboten werden muss. Als Instrument bietet sich die Besteuerung von höheren Einkommen an (Vermögenssteuer).

- der Staat den Schutz seiner Bürger vor Armut, Wohnungsnot und Ausgrenzung wieder zu einer seiner Hauptaufgaben machen muss.

- dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen konsequent über alle Bereiche Rechnung getragen werden muss.

- die Arbeitnehmer- und Mitbestimmungsrechte ausgebaut und nicht abgebaut werden müssen. Die Mitbestimmung hat den wirtschaftlichen Erfolg dieses Staates über Jahrzehnte mitbegründet.
Die Mitglieder erwarten, dass die oben genannten Punkte in einer möglichen Koalitionsvereinbarung deutlich ihren Niederschlag finden.